Ein ständiger Kreislauf: Beton wird zu Beton

Beton ist der beständigste Baustoff unserer Zeit, dessen Lebensdauer bei optimaler Produktion, Einbau und fachgerechter Sanierung weit über 100 Jahre erreichen kann. Am Zyklusende wird der Beton gebrochen und anschließend aufbereitet. Dadurch kann – je nach Zustand – ein Teil des Materials als Schüttmaterial oder als recyclierte Gesteinskörnung in der Betonproduktion verwendet werden. Mit dieser Vorgangsweise werden die wertvollen natürlichen Lagerstätten geschont.

Jener Teil, der sich nicht als Schüttmaterial oder zur Betonproduktion eignet, kann im Zementwerk verarbeitet werden, da die chemische Zusammensetzung von Beton jenem des Rohsteins entspricht. So finden Betonreste wieder den Weg in den stofflichen Kreislauf. Auch hierbei werden die Lagerstätten, wo das Rohmaterial für die Zementproduktion abgebaut wird, geschont.

Recyclierung von Baurestmassen und mineralischen Stoffen

Neben Betonabbruchmaterial können wir auch Baurestmassen mineralischer Baustoffe, wie Ziegel, Putze und Mörtel, bei der Zementproduktion verarbeiten. Auch diese Baustoffe sind der chemischen Zusammensetzung unseres Rohmaterials sehr ähnlich.

Weitere mineralische Stoffe, wie zum Beispiel Quarzsand aus Gießereien oder Flugaschen aus der Verbrennung von Kohle oder Biomasse, können bei der Zementproduktion als Rohmaterial eingesetzt werden. Sie dienen auch dazu, die Qualität und die Zusammensetzung des Rohmaterials zu steuern, um eine optimale und gleichmäßige Produktqualität zu erzielen.

Im Rahmen der Qualitätssicherung wird der Einsatz aller Recyclingmaterialien ständigen überprüft. Dabei steht stets die Qualität der Produkte sowie die Minimierung der Emissionen im Mittelpunkt.